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Auf der Suche nach dem leuchtenden Gelb

Wir beide waren mit meiner Mutter Pilze sammeln. Ja, "sammeln" ist das richtige Wort. Weil von "suchen" war da kein Moment die Rede. Gehen, sich bücken - Pfifferling . Weiter gehen, sich bücken - Pfifferling . So viele hatte ich noch nie gesammelt. Die gesammelten Täublinge haben wir versucht zu marinieren. Was daraus geworden ist, werden wir später berichten.  Ah ja, und Gott weiss ja, was uns gefällt ;) Wir haben nicht nur Pilze gefunden, sondern auch ein Hundeskelett.

Weitere Abenteuer mit Gott

Ich habe eine Zeit nichts geschrieben - das lag daran, dass wir die meiste Zeit in Ieriki verbracht haben, wo wir keinen Internet haben. Aber das passiert nicht, dass wir nichts erlebt hätten - ganz im Gegenteil. Das erste nach der Bootsfahrt war die Kindertagesfreizeit. Durch eine Freundin von meiner Mama (beide keine Christen!) hatten wir die Möglichkeit, die Einladungen in einem Kindertageszentrum zu lassen. Das Ergebnis - unglaublich. Wir hatten zeitweise über 15 Kinder aus Sigulda - die meisten der Gemeinde unbekannt und durch diesen Einladungen erreicht. Diese Kinder wurden nun nach Ieriki transportiert. Dort kamen noch 3-6 Kinder aus Ieriki dazu un der Spaß konnte anfangen. Begrüßung, Lied, Spiel, Geschichte, Kleingruppen, freie Zeit, Imbiss, freie Zeit, Sport/Basteln, freie Zeit, Lied, Tschüss. Das war das umgefähre Programm. Das war viel schwieriger als das klingt. Viele Jungs waren sehr agrresiv und impulsiv. Und undiszipliniert. Wir haben verstanden, dass es nichts bringt, t...

Bootsfahrt

Flusswasser trinken und Sand in dem Essen - und trotzdem war das schön. Beim Diskutieren über die bevorstehende Jugenfreizeit kam jemand auf die Idee, dass die Gemeindejugendliche Freunde einladen wollen etc., selber aber voneinander entfremdet sind. Man bräuchte ein Treffen, wo sie das einholen können, was das Studiums-hin-und-her-nie-Zeit-Jahr geraubt hat. So kam die Idee , eine Bootsfahrt zu organisieren. Am Ende kam alles anders. Man kann nicht "unsere" und "andere" Jugendliche sagen, da - wer gehört denn zu uns und wer nicht? Wer ist Christ und wer - in der Gemeinde einfach aufgewachsen? Wer ist mehr "unser" - der eigene Bruder oder einer, den man flüchtig kennt, da er auch ziemlich regelmäßig zur Gemeinde kommt? Am Ende kam es so - Gemeindegendliche + deren Freunde oder Verwandte (auch mein Bruder) + mein Papa + seine Arbeitskollegin (weil sie auch das mitgekriegt hatte). Und das war wundervoll! Wir haben gesehen, wie weit eigentlich die "Tenta...

Dienst-ausflug nach Riga

Vor ein paar Tagen haben wir Verstärkung aus DE bekommen - ein nettes Mädel (ich hoffe, sie wird das lesen :D) Janine (ich hoffe, ich hab´s richtig geschrieben). Sie ist uns eine echte Hilfe bei den Kinderfreizetvorbereitungen und wird auch bei den beiden Veranstaltungen dabei sein. Wir haben sie auch anständig behandelt - gleich zu wildfremden Menschen geschickt, die kein Wort Deutsch können :) aber Englisch. Das Haus hier ist einfach voll. Wir schlafen schon im Jugendraum oder GoDiRaum, die nächste Stufe ist dann Zelt oder raußen auf die Terasse (was bei so einem Wetter auch richtig schön sein kann). Gestern sind wir zu dritt nach Riga gefahren um Ruder abzuholen. Warum? In einem anderen Post ;) Wir wollten ihr auch die Altstadt etc. zeigen, spazieren gehen, und gleich nachdem wir für 2h Parkschein gekauft haben, fing es an zu gießen. Aber "cats and dogs". Naja, unser Spaziergang war etwas anders als geplant, man konnte auch wegen dem Regen nicht fotografieren. Aber wir hab...

Hoffnungsfestival!

Was das ist? Das wird die größte Evangelisation in Lettland seit mehr als 10 Jahren sein! 5.-7. November werden wichtige Tage für viele Letten sein. Betet dafür! Der Redner will kein anderer als Franklin Graham sein (schon irgendwo gehört, oder?) und es wird reichlich Musik geben - sowohl anerkannte christliche, als auch berühmte säkulare lettische Musiker. Der beste Aufhänger was man in Lettland haben kann. Und 3.-5. September werden wichtige Tage für uns sein. Als Werbeveranstaltung - und Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen - wird eine Fahhradtour für Jugendliche  organisiert. Von versvhiedenen Orten werden Menschen bis zu 3 Tage lang sich in Richtung Riga begeben - und sich in dem Stadion treffen, wo auch die Evanagelisation stattfinden wird ;) Eine der letzten Übernachtungsorten wird Sigulda sein. So wird unser Jugendkreis Übernachtungsplätze anbieten - Zeltplätze im Garten und Massenlager im Gottesdienstraum. Betet dafür, dass alle sich gut engagieren und wir alles nötige erfüllen kö...

Heißßßßßßßßßßßßßßßßß....

..es ist so heiß hier, dass ich nicht mehr denken kann. Nur hier, im Keller, in den Gemeinderäumen ist es so erträglich, dass ich etwas tun kann. Und das ist auch bitter nötig - die Events für Kids und Jugendliche kommen, und noch vieles muss vorbereitet werden. Es laufen so viele Sachen parallel, dass ich manchmal sehr durcheinander bin. Ich lerne auch neue Sachen dazu. Das Problem ist - ich habe Ideen. Viele, neue, geniale, funktionierende, umwerfende, die besten einfach. Habt ihr das Problem bemerkt? So muss ich lernen, die Ideen der Anderen zu respektieren. Und nach einer 1/2 h Diskussion fange ich auch an, die Schattenseiten meiner Ideen zu sehen. Das ist sehr wertvoll. Betet für die Planung: KinderTage, Jugenfreizeit. Ich brauche noch viele gute Ideen. Meine Schwester hatte inzwischen Namenstag. Ich hab alle Gemeindejugndliche angerufen, und so standen wir bei einem Denkmal in der Nähe von meinem Elternhaus und meine Schwester wusste nur, dass sie um sieben Uhr aus dem Haus gehe...

Wenn Praktikanten gebraten werden...

...ja, es ist so heiß hier. Trotzdem gehen die Arbeiten mehr oder weniger weiter. Maris hat gerade das Taufbecken-pool gestrichen. Warum haben wir in Pastoraltheologie nicht darüber gesprochen wie man das macht? Gehört doch auch unvermeindlich dazu. Und darf man da einen Frosch auf dem Boden aufmalen? Hat er nämlich gemacht :) Wir verbringen auch viel Zeit mit meiner Familie und hoffen, dass da sich gute Gespräche ergeben und Kontakte enger werden. es beinhaltet sowohl gemeinsames Grillen als auch gemeinsames Katzenohrenreinigen. Verschiedenes halt. Auch mit anderen Gemeindemitgliedern wird viel gesprochen, es gibt sogar welche, mit denen man ernsthaft die Zukunft der Gemeinde besprechen kann. Und sonst - Natur, Naur, Natur. Auch in Formen, die wir nicht mögen. Maris hatte eine Zeit lang keinen Knöchel mehr - durch die Mücken-/Stechfliegenstiche war alles so geschwollen, dass an der Stelle alles schön rundlich eben war.