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Maris wird ordiniert

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Im Sommer ist unsere Gemeinde dem Bund der Baptisten beigetreten. So war Maris zwar unser Pastor, jedoch kein ordinierter Pastor des Baptistenbundes. Nun wird es sich ändern - nach gefühlt tausend Fragebögen und einem Treffen letzte Woche wird Maris in den Reihen der offiziellen Baptistenprediger aufgenommen. Es bringt so einige Vorteile mit sich: z.B. da Baptisten eine staatlich anerkannte Kirche ist, wird er nun auch trauen dürfen. Und sie kümmern sich um ihn - ein selbstgewählter Mentor ist sogar Pflicht.

Die Baptisten bei uns

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Nun kam die ganze Baptistengemeinde zu unserem Gottesdienst. Es haben sogar alle reingepasst. Ja, sie sind auch nicht so viele. Ich und ein Mädchen von den Baptisten haben die Lieder mit Gitarren begleitet. Wisst ihr, wozu ein freches Ding in der Lage ist, nur damit man bestimmte Lieder nicht spielen muss? Mitten im Gottesdienst die Notenblätter von mir zu verstecken ! :D Ja, wir sind mittlerweile ziemlich gute Freundinnen geworden. Und - ich habe zum ersten mal gesehen, dass der Pastor die Predigt mit einem fließenden Übergang zu einem Lied beendet . Ab dem zweitem Refrain hatte er sogar die Meisten mitgerissen. Beide Gemeinden minus Mütter. Sandijs, der Pastor der Baptistengemeinde, predigt. Der kleine Krabbelteppich wird gerne genutzt Dora macht ihr FSJ oder ähnliches in einem christlichen Freizeithaus. Im GoDi mach ich die Übersetzung für sie nomnomnom nach dem GoDi war es etwas voll, aber schön, dass viele einander kennengelernt haben

Bekannt sein in der Stadt

Viele kleine Gemeinden und Organisationen beklagen sich: wir sind zu unbekannt! Keiner weiß dass wir hier sind! In der Tat - kein großes Haus, mangelnde Internetpräsenz haben dazu geführt, dass dazugezogene Menschen eine Gemeinde gesucht und nicht gefunden haben. Nur durch Bekannte sind sie zu uns gestoßen. Aber heute geht es um etwas anderes - offensichtlich sind wir an einer Stelle bekannt: bei der Post! Sie wissen, dass hier eine Gemeinde ist (und wissen von keiner anderen nicht-kirchlichen Gemeinde). So kriegen wir regelmäßig auch die Post von Baptisten :D Das macht nichts dass ihre richtige Adresse drauf steht - bei der Sortierung wird mit einem Bleistift die Abkürzung unserer Straße dazugeschrieben und der Brief landet in unserem Briefkasten :)

Zwei Anfänge an einem Tag - aber wie wird es weiter gehen?

Zum ersten Mal im Heim für geistig Behinderte "Allazi" Ok, gelogen - wir waren beide schon mal da, als Kinder. Etwas vorsingen, vorspielen. Diesmal war es anders - wir gingen hin mit dem Bewusstsein - hier werden wir alle 2 Wochen dienen. Wahrscheinlich. Wie wird es sein? Wie werden wir uns fühlen? Ist das überhaupt etwas für uns? Als wir reinkamen haben wir uns über die schönen, hellen, renovierten Räume gewundert (so hell, dass man nicht mit Beamer arbeiten kann). Dann ging das Händeschütteln los - jeder will die Gäste begrüßen, bei mich & Maris waren sie zwar etwas zurückhaltender, aber nach einem Blickkontakt und Lächeln wollten viele sich unbedingt vorstellen. (Ich schreibe es hier, denn nach lettischen Gewohnheiten ist es nicht üblich, dass man alle die Reihe nach mit Händedruck begrüßt). Klar, am Anfang war es etwas befremdlich, aber ihre Freundlichkeit entwaffnet. Für Anna und Juris sind viele von den Bewohnern gute Freunde. Einige haben vor ihrer Einweisung e...

Einsatz im Magdeburg

Jeder Seminarist nimmt dieses Jahr an 1-2 Einsätzen teil. Kinderbetreuung, Evangelisationen etc.. wir hatten aber etwas ganz besonderes: Zusammen mit noch ein paar Leuten aus Nl haben wir die Arbeit von Beckers und Schmidts in Magdeburg angeguckt. Sie selber sagen dazu: Magdeburg - Eine historische Stadt mit dem markanten gotischen Dom an der Elbe und vielen großen Plattenbauvierteln am Stadtrand. Eine Stadt der Extreme: große Historie, romantische Ecken, hohe Arbeitslosigkeit und Fußballfanatismus. Bettina und Simon Becker arbeiten für SUNRISE als Streetworker in Magdeburg-Neustadt. Sie unterstützen u.a. das Jugendzentrum „Knast“ (Moritzplatz). Ihr Schwerpunkt besteht darin, Beziehungen zu Teenagern und Jugendlichen zu knüpfen und diese in ihrer persönlichen Situation zu fördern und zu stärken. Sie führen viele Gespräche, nehmen sich Zeit für die jungen Menschen, hören zu und ermutigen. Praktische Hilfe gibt es besonders im Bereich B...

Bei den Jesus-Freaks

Gestern Abend waren wir wieder mal bei den Freaks in Remscheid. Die haben ja die neuen Räume - sehr cool. Freitag Abend haben die immer einen Godi um 21.00 Uhr. Wir sind zu viert gefahren: Madara, S., C. und Ich. Storch (der Prediger) hat über Gastfreundschaft gepredigt. Darüber, dass man keine Gabe brauch, um Menschen den Aufenthalt bei sich zu Hause oder in der Gemeinde angenehm zu gestalten. Denn grade die Gastfreundschaft könnte darüber entscheiden, ob ein Mensch weiterhin dazugehören möchte. Im besten Fall sollte er in jedem Christen Jesus wiederentdecken. Ein hervorragendes Zitat: Christen sollte man nicht daran erkennen, was sie alles NICHT TUN, sondern daran WAS sie TUN. Vielleicht hat man es sehr hingekriegt Aufgaben wie Lehre, Prophetie, Mission... auf einige weinige abzuwälzen (bes. den Pastor, Missionar...), jedoch bei Gastfreundschaft wird das nicht funktionieren. Sie lebt vom Einsatz eines jeden. Machen wir uns also nichts vor - Gastfreundschaft könnte einer der springend...