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Warum haben wir im Sommer so viel zu tun?

Manche der Verfolger unseres Abenteuers haben uns schon mal gefragt, warum es so ist. Denn in Deutschland ist im Sommer in Gemeinden oft stiller als Sonntagmorgens im Einkaufzentrum. Nun, in Lettland sind die Einkaufszentren auch Sonntags offen und das Gemeindeleben anders. Erstens, Leute fahren nirgendwo weg. Ehrlich, Deutsche, nur bei euch bedeut das Wort "Urlaub" das gleiche wie "|Reise (nach..)". Eigentlich bedeutet das Wort "Urlaub" nichts anderes als arbeitsfreie Zeit. Und Menschen in Lettland nutzen es um den Garten in Ordnung zu bringen, Unerledigtes zu erledigen, Arzt zu besuchen, Freunde einzuladen oder - meistens - um sich einfach im Garten zu sonnen. Demnach haben Menschen mehr Zeit, und können die mit uns verbringen. Wie Anfang diese Woche, als wir meinen Bruder und seine Freundin besucht haben. Wir hatten ein paar sehr gute Gespräche, z.B. darüber was ein 'guter Mensch' ist, worum es im Christentum geht und ob das Wesen der Welt ...

Vergebung

Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft sind total unfähig Konflikte zu lösen. Es wird drübergewischt, geschwiegen, gestritten, aber nie richtig gelöst. Und warum? Weil sie Gott nicht haben, der zeigen würde, was Vergebung ist.

Die andere Art von Johannisfeier

Das ist das Motto der jährlichen Freizeit der Studentenmission. Während der Rest Lettlands in Alkohol und Ritualen versinkt, bieten sie eine fröhliche Freizeit für Christen und (noch-)Nichtchristen an. Gleich werden wir losfahren. Maris wird der Hauptredner sein, ich werde ein workshop anbieten und wir beide werden für seelsorgerliche Gespräche bereit stehen. Betet dass es eine schöne und wertvolle Zeit wird! Und heute soll der heißeste Tag des Sommers werden!

Yang und Yang

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Ich hoffe dass sie trotzdem Christen sind.

Zur Zeit

Wow wow wow es ist schon Juni! Und in ein paar Wochen werden die Tage wieder kürzer.. unglaublich! Dieses Jahr war bis jetzt echt komisch. Der Frühling war genau eine Woche lang. Sofort danach fing der Sommer an. Gleichzeitig blühten die Tulpen, Narzissen, alle Obstbäume, die Traubenkirsche (ein Wahrzeichen von Sigulda). Es war fantastisch! Beim joggen abends hatte ich das Gefühl in der warmen, duftenden Luft zu schwimmen, und die vorherrschende Farbe drumherum war nicht Grün, sondern das Weiß der Obstbäume. Und ich verstehe, warum man sagt, dass die Nachtigall ihr Lied schmettert - das tut sie wirklich. Und plötzlich war es Sommer! Ich kann es immer noch kaum glauben, aber in einer Stunde haben wir wieder um die dreißig Grad, ich werde nicht denken können und werde erkennen müssen - der Sommer ist doch da. Auch arbeitsmäßig ist die Zeit schnell verlaufen. In beiden Hauskreisen gehen wir mit großen Schritten durch das Alte Testament, ca. 1-2 Bücher pro Mal. Dies ist nur mein Projek...

Kennt ihr.... das KOLOSTRUM?

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Ich hatte dieses Wort auf deutsch nie gehört. Die andere Bezeichnung für dieses Produkt klingt auch nicht viel besser: die Biestmilch. Es ist die Erstmilch, die nur paar Tage nach der Geburt produziert wird. Sie ist viel reichhaltiger als normale Milch um dem Neugeborenen in den ersten Tagen optimal zu versorgen. Und außerdem das ist etwas interessantes und leckeres! Nach vielen Jahren hatte ich jetzt die Möglichkeit an diese Milch zu kommen, denn die Kuh einer Frau aus der Gemeinde gerade gekalbt hat. Wer frische, nicht homogenisierte, nicht bearbeitete Milch kennt (unglaublich, dass ich das schreiben muss!), weiß, dass oben sich die Sahne absetzt. Aber guckt, wie hoch ist dieser Anteil in diesem Glas! Und was macht man damit? Nun, diese Milch enthält so viel Eiweiß, dass man daraus Omelett ohne Eier machen kann: diese Milch wird im Backofen fest und erinnert wirklich an Omelett. Hier habe ich die sogar mit normaler Milch vermischt, und es hat trotzdem funktioniert. ...

Frühlingshochwasser - paddeln, wo man sonst spazieren ging

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Es ist ein guter Morchelsammelort. Aber dank dem Frühlingshochwasser war es ein Teil der Gauja geworden. So haben wir beide mit meinem Papa etwas gemacht, was ich schon lange machen wollte: im Wald paddeln. Es ist schon ein komisches Gefühl. Man sieht die Bäume. Man weiß, dass hier ein Pfad war. Manchmal stören die Büsche, aber man kann sich auch einfach an die entlangziehen. Morsche Balken schwimmen im Wasser, man kann die zur Seite schieben oder runterdrücken und drüberschwimmen. Die Balken, die nicht schwimmen, sind eine Gefahr - wir prüfen vorsichtig jeden. Am Ende bleiben die Schlauchboote ganz, das ist sehr erfreulich. Mitten im Wald finden wir einen kleinen See. Auf dem ist noch Eis, und da müssen wir durch. Spannend. Wir paddeln so lange bis das Wasser reicht - wow, und da sind wir schon fast an unserem Parkplatz angelangt. Noch ein paar Interessante Entdeckungen, und ab geht es nach Hause. da war mal offensichtlich eine Insel Wiesen lagerfeuerplatz Gelän...