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Reisedienst und anderes

Lange Zeit (ca. 20 Tage) war der Blog Still. Es hatte mehrere Gründe - und Stoff was zu erzählen: -Viel zu tun. Das größte dabei war die wissenschaftliche Abschlussarbeit (WAA). Mind. 14000 Wörter, Berge von Büchern, paar eher kürzere Nächte, viel Afregung, Stress und Verzweiflung, viel Gebet - und dann plötzlich Ende. Die Welt nach dem Abgabetermin sah plötzlich viel heller aus. Mein Thema war die Hausgemeinden ("Einfache organische Gemeinden"). Und ich muss zugeben - das Thema hat mich sehr mitgenommen. Ihr Ansatz ist sehr andersartig, provokativ, es geht nicht nur um Form, sondern Verständnis, wirft alles durcheinander, was man bisher gedacht hat, die Konsequenzen sind gewaltig, es spricht schmerzhafte Probleme in Gemeinden an - und MANN, die Leute haben größtenteils Recht! :) Ich würde zwar nicht alles übernehmen, aber vieles, was sie ansprechen, ist mindestens ein paar Gedanken wert. wer meine Arbeit durchlesen möchte, dem schicke ich die gerne zu. Maris schrieb über ...

Neues bei "Helfen auf vielerlei Art und Weise"

siehe oben

DIE GEBETSKÄRTCHEN SIND DA!!!

Jeejeee! Und die sind wirklich hübsch geworden. Sobald wir ein Anlass haben euch Post zu schreiben (z.B. das baldige Freundesbrief), legen wir eins bei. Oder so.

Kurse, Kurse ohne Ende..

In dieser kurzen Zeit ist vieles passiert. Da es viel passiert ist, wurde hier nichts reingeschrieben. Da wir bei dem, was pasiert ist, dabei waren. Und die Zeit war ja kurz. Nach dieser selbsterklärenden Einleitung erzähl ich was dan los war: - Wie schon gesagt, Kurse ohne Ende . Manche zur "urban mission", manche zum Alten Testament. An dem kommenden Wochenende steht noch ein letzter vor uns. Es ist schön, ein Thema (z.B. Auslegung der alttestamentlichen Gesetzestexten und Erzählungen) innerhlb von 3 Tagen so zu vertiefen. Danach hat man das Gefühl - ich hab wirklich was dazugelernt. - Ein Kurs (Soziologie der Stadt) fand in Berlin Stadt. Man kann ja keine Großßstadtsoziologie in einem Dorf mit 400 Einwohnern machen :) Und es hat sich gelohnt da zu sein. Wir betrachteten theoretisch das Phänomen der Entmischung, gingen raus - und sahen es: Stadtviertel, die immer homogener werden. Alternativ - öko - Kunst - Szene wie Kastanienallee oder muslimisch geprägtes Migrantenvierte...

Einsatz im Magdeburg

Jeder Seminarist nimmt dieses Jahr an 1-2 Einsätzen teil. Kinderbetreuung, Evangelisationen etc.. wir hatten aber etwas ganz besonderes: Zusammen mit noch ein paar Leuten aus Nl haben wir die Arbeit von Beckers und Schmidts in Magdeburg angeguckt. Sie selber sagen dazu: Magdeburg - Eine historische Stadt mit dem markanten gotischen Dom an der Elbe und vielen großen Plattenbauvierteln am Stadtrand. Eine Stadt der Extreme: große Historie, romantische Ecken, hohe Arbeitslosigkeit und Fußballfanatismus. Bettina und Simon Becker arbeiten für SUNRISE als Streetworker in Magdeburg-Neustadt. Sie unterstützen u.a. das Jugendzentrum „Knast“ (Moritzplatz). Ihr Schwerpunkt besteht darin, Beziehungen zu Teenagern und Jugendlichen zu knüpfen und diese in ihrer persönlichen Situation zu fördern und zu stärken. Sie führen viele Gespräche, nehmen sich Zeit für die jungen Menschen, hören zu und ermutigen. Praktische Hilfe gibt es besonders im Bereich B...

Examenspredigt geschafft!

Am Freitag habe ich meine Examenspredigt in der Schulandacht gehalten. Jeee! Jeden Tag (außer Mittwochs) haben wir nach der 2.Stunde eine 30-minütige Andachtszeit. Die Andacht/Predigt wird entweder von einem der Dozenten oder der Semis (Seminaristen) gehalten. Für die Seminaristen ist das ein Teil des Homiletik*unterrichts, und sie kriegen eine Note dafür. Diesmal ging es nicht um eine Homiletiknote, sondern um 40% der Examensnote - das ist der Anteil der Predigt bei dem Examen im Fachbereich "Praktische Theologie". Wie ist es gegangen? Gut! :) Gute Note, gute Resonanz, gute Gespräche nachher, gute Ermutigung, gutes Thema, insgesamt - ein gutes Gefühl :) Vor allem, weil es nun weg ist. Viele Leute sind auf mich zugekommen und gesagt, dass es ihnen gefallen hat. Was ich am wichtigsten fand - sie haben gesagt, dass es ihnen leicht gefallen ist zuzuhören und dass ich das Thema gut erklärt habe. Und das ist das Wichtigste - wenn sie verstanden haben, was ich (bzw. Gott) sagen ...

Erlebnisse rund um die Missionale

10 Tage seit dem letzten Post - eigentlich wollte ich öfters schreiben. Aber in der nächsten Zeit wird auch viel mehr geschehen, also - wartet mal ab! Missionale ist (nach eigenen Angaben) folgendes: ---Gut 5.000 Menschen kommen alljährlich im Frühjahr in der KölnMesse zusammen — Menschen aus ganz unterschiedlichen Kirchen und Freikirchen, Gemeinden, Gruppen und Kreisen: 3.200 Erwachsene, 1.700 Jugendliche, 200 bis 400 Kinder. »Ermutigung zu missionarischer Gemeindeaarbeit« ist das Generalthema: Also Ermutigung dazu, die Frohe Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten an alles Volk. Missionale will Mut machen und Anregungen geben, Menschen einzuladen und zu gewinnen für die Sache mit Gott.--- Für diese 200-400 Kinder war nun Neues Leben verantwortlich. Jeder Bibelschüler hatte eine Aufgabe, damit der große Tag mit der großen Arbeit auch glatt verläuft. Ich (Madara) war dieses Jahr für eine Spielstation verantwortlich. N...